VORSCHLAG FÜR DIE GESTALTUNG DER DREI MAGSTADTER KREISVERKEHRSFLÄCHEN "AN DEN BUCHEN", MAICHINGER STR. UND SCHAFHAUSER STR.

„Magstadt muss schöner werden“ – davon ist die Freie Liste Magstadt überzeugt. Deshalb hat sich eine Arbeitsgruppe der Freien Liste Magstadt an drei Abenden mächtig ins Zeug gelegt. Susanne Wolbold, Sanja Wellinger, Wolfgang Stiegler, Margit Holzwarth und Andrea Garschke haben sich der Thematik angenommen, wie sie sich die Gestaltung der drei Kreisverkehrflächen auf der Gemarkung der Gemeinde Magstadt vorstellen könnten. Bürgermeister Florian Glock hatte zuvor die Bevölkerung dazu eingeladen Vorschläge für eine Gestaltung der Kreisverkehrflächen zu unterbreiten. Am Donnerstag den 06.12.2018 war es dann soweit und die Arbeitsgruppe konnte Bürgermeister Florian Glock die drei fertigen Modelle überreichen

 

 

 

 

Übergabe der drei Modelle im Vorzimmer des Bürgermeisteramtes, v.l.n.r. Sanja Wellinger, Susanne Wolbold,

Andrea Garschke und Bürgermeister Florian Glock

 

Für alle Beteiligten war von Beginn an klar – die dem Ort vorgelagerten Flächen sind die Aushängeschilder der Gemeinde Magstadt, sie sollten charakteristische Symbole und Themen der Gemeinde aufgreifen und darstellen. Andrea Garschke, Mitglied der Projektgruppe „Teilnahme der Gemeinde Magstadt am Landeswettbewerb „Start-up BW local -Gründungsfreundliche Kommune“ fielen dazu sogleich die gerade erst erarbeiteten Themenbereich des Sachberichts zu Teilnahme der Gemeinde am Landeswettbewerb Start-Up BW Local ein: „Magstadt braucht ein stimmiges Konzept mit dem die Gemeinde nach außen wirkt und für sich werben kann – das ist mit der Erarbeitung des Sachberichtes für den Wettbewerb gelungen - was liegt da näher, als diese Themenbereiche auch für die Aushängeschilder der Gemeinde, die Kreisverkehrflächen zu nutzen.“ Die drei Gestaltungsvorschläge der Arbeitsgruppe der Freien Liste Magstadt orientieren sich daher an den drei Themenbereichen Natur, Gesundheit und Sport.

 

 

Gestaltungsvorschlag Kreisverkehr „Sport“, an den Buchen

Magstadt zeichnet sich durch ein großes Angebot an sportlichen Aktivitäten aus. Das Thema Radfahren hat seit über hundert Jahren Tradition in Magstadt. Neben den Erfolgen der Kunstradfahrer ist Magstadt vor allem aufgrund des einmal im Jahr „an den Buchen“ stattfindenden Querfeldeinrennens, über die Kreisgrenzen hinweg bekannt. Daher wurde das Thema „Radfahren“ als Gestaltungsmittel, stellvertretend für das herausragende Engagement der Magstadter Sportvereine gewählt. Neben der Darstellung der verschiedenen Radsportdisziplinen Kunstradfahren, Querfeldeinfahren und Rennsport ist die Gestaltung vor allem durch natürliche Materialien geprägt und trägt damit der Übergangssituation zu Magstadts wunderschöner Natur Rechnung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestaltungsvorschlag Kreisverkehr „Gesundheit“, an der Schafhauser Str.

Die Gestaltungsidee des Kreisverkehrs „Gesundheit“ ist geprägt durch eine leichte, fröhliche und farbenfrohe Gestaltung, durch natürliche Holztore mit dem Magstadter Wappen und den Wappen der Partnergemeinden Celenza sul trigno und Bernsdorf, niedrigen, im Kreis angeordneten Heckenstrukturen des Heckengäus und Heilkräutern, die in der Umgebung von Magstadt angebaut werden.  Die Tore heißen den Ankommenden willkommen und heben die gute Beziehung Magstadts zu seinen Partnergemeinden in Sachsen und in Italien hervor. Magstadt ist offen für neu ankommende Menschen, Freunde und Besucher und heißt diese willkommen. Die Kräuter greifen die Besonderheit des Magstadter Kräuteranbaus auf und betonen den Aspekt der Gesundheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestaltungsvorschlag Kreisverkehr „Natur“, an der Maichinger Str.

Die Gestaltungsidee des Kreisverkehrs „Natur“ ist geprägt durch die Geschichte einer alten Magstadter Erzählung, nach der eine Maichingerin den Magstadter*innen den Namen „Hutzelbäuch“ gegeben haben soll. „Hutzeln“ nannte man in früheren Zeiten in Magstadt getrocknete Birnenstückchen, die vor allem von der weiblichen Magstadter Bevölkerung, während der harten Arbeit auf den Feldern gegessen wurden. Während die Magstadter sich durch den verbreiteten Obstanbau mit ausreichend Obst versorgen konnten, ging es den umliegenden Gemeinden gesundheitlich nicht ganz so gut. Auch heute noch werden in Magstadt viele Obstbaumwiesen gepflegt. Die Gemeinde versucht diese durch Neuanpflanzungen, z.B. im Rahmen des Programms „Plenum Heckengäu“ zu erhalten. Die Birnen könnten beispielsweise mit Hilfe eines stabilen, aber leichten Drahtgeflechtes dargestellt werden. Die Gestaltungsidee enthält außerdem die Aspekte „Magstadter Sandstein“. Dieser wurde in früheren Zeiten auf der Gemarkung Magstadt gebrochen ist in Form einer Tafel aus Sandstein und in Form von Findlingen dargestellt. Der Obstanbau ist in Form eines niedrigwüchsigen Birnenbaums und eines Spaliers aus kleinen Erwerbs-Birnbäumen in der Gestaltung enthalten. Neben dem Obst bieten die Obstwiesen unserer Natur einen vielfältigen Lebensraum für Fauna und Flora.

 

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ANDREA GARSCHKE

unabhängig - bürgernah - im Herzen grün